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26Mai/12

Kanotix Hellfire 2012-05 64bit, ein erster Blick

Autor: Walter Güldenberg

Lange ist es als die KANOTIX Versionen noch den Namen Bughunter trugen. Vermutlich wissen es nur Wenige KANOTIX ging mehr oder minder aus KNOPPIX hervor. KNOPPIX war in den Zeiten ein nettes Live-System aber nicht wirklich zur Installation zu brauchen, bzw. spätestens nach einer Aktualisierung des Systems war es i.d.R. unbrauchbar da der s.g. Upgrade-Pfad nicht so wirklich sauber war.

KANOTIX hingegen konnte ohne Probleme installiert und auch aktuell gehalten werden. Ein großer Vorteil, KANOTIX unterstütze aus dem Stand die AVM-ISDN Karten, ja zu den Zeiten war DSL noch nicht wirklich verfügbar und zu dieser Zeit setze KANOTIX noch auf den Debian-Zweig Sid auf. Heute bildet Debian Stable den Unterbau.

Wer nun sagt: Debian Stable ist doch ein 'Software-Museum' liegt bei Kanotix auf jeden Fall falsch. Denn (Kano) Jörg Schirottke unterhält und pflegt mit Liebe zum Detail eigene Backports. Ebenso stellt KANOTIX einen exzellenten Hardware-Support zur Verfügung.

Schon viele Jahre betreut Andreas Loibl den Installer des Projekts. Im Verhältnis zu vor ein paar Jahren ist der Installer gewachsen, schöner und bedienungsfreundlicher geworden. Er ist einfach rund und reicht für eine Standard-Umgebung völlig aus. Fehlbedienungen dürften selbst bei Einsteigern nicht häufig vorkommen. Schön auch die kurze Installationsdauer - hier können sich andere Projekte (die auf KDE4 setzen) durchaus eine Scheibe anschneiden.

Ich habe die KANOTIX Hellfire 2012-05 Ausgabe in eine VM gezimmert. Ich kann nur sagen: "eine Runde Sache mit der der Benutzer eine gute Wahl getroffen hat".

Unter dem Motto ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

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