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19Dez/17

Im Dezember nach Hamburg – Nachlese

Autor: Walter Güldenberg

DB Mobilitätsservice

Start im HBF Aachen.

Wie bestellt wartete der Helfer 20 Minuten vor Anfahrt am vereinbarten Treffpunkt. Die 'Verladung' ging recht schmerzfrei von statten. Merke, wenn der Gang im Wagen direkt an der Eingangstür gelegen ist, fahrt rückwärts rein, speziell wenn wie bei mir die Fähigkeiten zur Rückwärtsfahrt im - recht engen - DB Wagen eher überschaubar sind.

Die Fahrt.

Der IC stammte wohl aus einer sehr frühen Serie. Die Klappsitze total durch gesessen und weder Bistro noch Restaurant noch der Fliege Händler der Mitropa an Bord. Gut das ich Schnittchen und Getränke mitgenommen habe.

Ankunft im HBF Hamburg.

Der Abholservice war zur Stelle, aber Ausstieg war nicht möglich da der Aufzug am Gleis nicht in Betrieb war. Also weiter bis Hamburg Altona. Ausstieg problemlos. Vor Ort nahm uns ein freundlicher Helfer in Empfang der uns zur S-Bahn brauchte, direkt an die Linie 31 mit der wir simpel nach Wilhelmsburg gelangten. Der netter Herr erklärte mir auch wie ich es anstellen soll damit der S-Bahn Fahrer die Rampe auslegt. Der S-Bahn Fahrer stand dann auch in Wilhelmsburg bereit um erneut die Rampe zur Verfügung zu stellen.

In Wilhelmsburg dann Umstieg in den Bus Nr. 13. Arm hoch und der Busfahrer wusste beschied. Er stieg aus, kam an die mittlere Türe bat die Fahrgäste mit Fahrrad die Räder nach hinten zu bringen und die Passiere die auf dem Klappsitz am Rollstuhlplatz besetzt hatte den Sitz frei zu geben. Dann klappte es Rampe hinunter und der Fahrer erkundigte sich an welcher Haltestelle ich den Bus verlassen möchte. An meiner Ausstiegs-Haltestelle war er wieder zur Stelle um die Rampe zur Verfügung zu stellen. So war es übrigens bei jeder Busfahrt. Hier kann sich der AVV in Aachen einiges abschauen. Denn bei AVV wird mal gerne so in die Haltestelle eingefahren das die mittlere Tür vom Bus direkt vor einer Laterne steht und die Rampe nicht ausgeklappt werden kann.

Start im HBF Hamburg.

Wie bei der Hinfahrt von Aachen aus, stand 20 Minuten vor Abfahrt ein Helfer bereit. Die Verladung war problemlos.

Der IC war wesentlich jünger und erheblich besser ausgestattet, diesmal gab es sowohl ein Bistro als auch den Herrn von der Mitropa mit seinem Wägelchen.

Ankunft im HBF Köln.

Auch dort stand der freundliche Umsteigshelfer am Gleis bereit. Ausladen ohne Probleme. Da der Regionalzug nach Aachen ca. 15 Minuten Verspätung hatte riet der Helfer diese Zeit im Bahnhof zu verbringen da es am Gleis doch recht kalt war. Gesagt, getan.

Dann hoch zum Gleis 9. Dort erwartete uns bereits 'unser' Helfer. Das Personal im Regionalzug fuhr die Rampe aus. Der Zugbeleiter meinte: Achtung die Rampe ist sehr steil ... Hat funktioniert. In Eschweiler musste der Zug eine Zwangspause einlegen da ein anderer Zug überholten sollte. Dann im HBF Aachen kam wieder die Rampe zum Einsatz. Dort war auch extrem steig und Anlauf nehmen war wegen der Enge nicht möglich. Zwei Zugbegleiter haben dann, da der Rollstuhl an sein Limit kam, kräftig geschoben und gezogen und Zack stand ich am Bahnsteig. Der Helfer hab mich dann noch bis zum Ausgang begleitet.

Im Hanburg.

Freitag.

Köstliches Abendessen im Gasthof Sohre in Kirchdorf.

Samstag.

Frühstück im Gasthof. Dann ging es zu den Deichtorhallen, genauer in Haus der Photographie wo wir eine Ausstellung besucht haben. Von dort zur Elphi und dort die Aussichtsplattform besucht. Alles absolut problemfrei. Zum Abend waren vier weitere Freund angereist und wir hatten ein nettes gemeinsames Abendessen.

Sonntag.

Nach dem mit dem Bus Nr. 13 - auch die Wild 13 genannt - nach Wilhelmsburg. Der Bus Nr. 13 fährt an vielen Sehenswürdigkeiten in Wilhelmsburg vor! Wir haben uns den Hochbunker angesehen. Netter Busfahrer, er hat uns die passende Haltestelle angesagt und erklärt wie wir zum Flak-Bunker kommen. Natürlich sind wir mit dem Aufzug auf die 8. Etage (ca. 40 Meter hoch) gefahren und sind ins Café eingekehrt. Vor dort hat man einen tollen Ausblick, es lohnt sich. Es werden übrigens auch geführte Touren durch den Hochbunker angeboten, leider sind diese Touren nicht barrierefrei, OK ist ein Bunker.

Montag.

Nach den Frühstück ging es zurück ins Rheinland.

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