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13Jun/12

Hotel Colonia in Köln, Mai 2012

Autor: Walter Güldenberg

Im Mai 2012 war ich u.a. bei der SIGINT im Media Park Köln. Natürlich hätte ich täglich zwischen Aachen und Köln pendeln können, ist aber nicht so mein Ding. Ich finde es netter vor Ort zu übernachten, ist auch mit weniger Stress verbunden.

Wichtig bei der Auswahl der Unterkunft die Nähe zum Media Park und es sollte eine Bleibe sein in der ich noch nicht 'gewohnt' hatte. So schlug mit Hotel.de vor: "Hotel Colonia". Der Preis war - für Köln Zentrum - schon sehr nett, also gebucht.

Das Hotel liegt auf circa halben Weg zwischen Hauptbahnhof und Media Park. Auf insgesamt vier Etagen (kein Personenaufzug) stehen Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung - ausschließlich Nichtraucherzimmer. Ein typisches Bed & Breakfast Hotel. Von außen sieht das Hotel nicht mehr wirklich gut aus das Treppenhaus könnte auch eine neuen Teppich brauchen. Mein Zimmer war nicht sonderlich groß und auch nicht sonderlich nett eingerichtet. Doch es erfüllte seinen Zweck und war offensichtlich sauber. Wie üblich, TV vorhanden, jedoch kein Telefon, ist für ein Hotel der 50,00 € Klasse durchaus OK. Im Umfeld des Hotels, ein gemischtes Viertel, Wohnraum, Geschäfte kein "pulsierendes" Leben, verschiedene Restaurants und Kioske und die KVB auch nicht weit.

Der Frühstücksraum, Plastikdecken auf dem Tisch, ein ca. 1,5 m breites Buffet. Ausreichend Sitzplatz für die maximale Belegung des Hotels. Das Buffet selbst, eine große Thermokanne mit Kaffee eine mit Wasser, verschiedene Teebeutel. Vollmilch und Kondensmilch, Mülsi, Brötchen, Brot. Gekochte Eier, Butter, einfacher Aufschnitt (Fleischwurst-Sorten), einfacher Käse, verschiedene Marmeladen, Salatgurke, Tomaten-Viertel.

Sicher bei dem Preis ein Tip, doch in unmittelbarer Nähe gibt es - natürlich zum höheren Preis - Unterkünfte die "netter" sind.

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Kommentare (4) Trackbacks (0)
  1. Ich habe in dem selben Hotel genächtigt, und fand es für meine Zwecke eigentlich vom Preis-Leistungsverhältnis spitze. Ich hatte ein Zimmer im zweiten (von drei) Stockwerken. Das Personal war super freundlich, das Zimmer war sauber, das W-Lan war kostenlos. Mein Zimmer wurde täglich gereinigt. Und das alles für 39 Euro die Nacht. Da ich beruflich auf der durchreise war, und eig. nur einen Schlafplatz brauchte war ein günstiges Hotel wie dieses natürlich in Ordnung.

    Es ist klar, dass in dem Hotel handlungsbedarf besteht, aber in welchem nicht?
    Und wenn das jetzt so ein Hotel wäre, in dem jedes Zimmer ein Telefon hätte, dann wäre der Zimmerpreis auch deutlich teurer…
    Der Preis war schon einsame Spitze, ich hatte schon deutlich teurere Hotels mit deutlich weniger Standards und da waren die Zimmer nicht sauber!

    Wenn ich Urlaub gemacht hätte, wäre ich natürlich in ein Sterne Hotel gegangen.
    Die HRS-Bewertungen waren auch zweckentsprechend zufriedenstellend…
    Also mein Fazit ist, das ich dort, wenn ich mal wieder in der Nähe bin gerne wieder hingehe…
    Alleine schon wegen dem entgegenkommendem Personal.
    Aber schaut es euch ruhig selber an 🙂

    Freundliche Grüße

    Christian J. Nolting

    • Die Ü/F Preise schwanken übrigens – wie bei vielen Hotels. In meinem Buchungszeitraum betrug die Rate € 44,18.

      • Das mit den schwankenden Preisen ist allerdings normal,
        man hat mir mal erklärt, dass das einerseits mit den Messen in Köln zu tun hat, und andererseits gibt es da wohl auch Wochenendtarife, die etwas teurer sind. Und dann hätte das wohl auch noch damit zu tun, über welches Buchungsportal man bucht, da die an das Buchungsportal verständlicherweise auch eine prozentuale Kommission leisten müssen, ist es online wohl immer ca. 2-3 Euro teurer, dies kann man umgehen, in dem man das Hotel auf den Onlinepreis anspricht und nicht über das Portal bucht,m so kann man die 2-3 Euro auch schon mal sparen (pro Nacht)…

      • Natürlich in (fast) allen Messestädten, wie auch in Städten in den ‚bedeutende‘ Sportereignisse stattfinden steigen während derartiger Events die Beherbergungs- und Gastronomiepreise (teils extrem) an. Ein Beispiel, in Köln zum Fussball-WM das Hotel Europäischer Hof (ähnliche ‚Klasse‘ wie Colonia, jedoch mit Personenaufzug und Telefon auf den Zimmern, dafür nur BB) Zimmerpreise von über € 200,– pro Nacht erzielen. Auch in Hannover zur Messe werden in den Hotel-Restaurants am Vorabend vor der Messe die Karten und Aufsteller ausgetauscht, in Leipzig z.B. während der Tennis-Veranstaltung, durch die Bank 25% und mehr Aufschlag.

        Was Wochenend-Tarife angeht, so decken sich meine Erfahrungen nicht mit den ihrigen. Speziell bei den Kettenhotels (z.B. häufig bei den Budget-Marken der Accor-Gruppe) die unter der Woche eine hohe Belegung durch ‚Handelsvertreter‘ verzeichnen bieten am Wochenende günstigere Raten zum Wochenende an. Ähnlich wie bei Mietwagen kann auch bei Hotels die Merkwürdigkeit auftreten: einen Tag die Leistung länger nutzen/buchen und der wirtschaftliche Aufwand ist geringer als wenn man auf den zusätzlichen Tag verzichten würde.

        Auch ihre Erfahrung dass bei Buchungen über CRS-Angebote pauschal teurer wären kann ich nicht teilen. In der Mehrzahl der Fälle gibt der Unternehmen die für den CRS Service anfälligen Aufwendungen nicht an den Kunden weiter (ist in der Regel auch durch den Vertrag zwischen Unternehmer und CRS-Betreiber untersagt). Denn speziell für kleinere Hotels stellt CRS eine optimierte Vermarktung dar, da der Unternehmer im Alleingang keine Chance hätte sein Angebot bei einer so großen Menge potentieller Kunden vorzustellen. Die Minderzahl der Reisenden macht sich die Mühe erst die passende Touristen-Info der Stadt oder Regio ausfindig zu machen um dort die Information über die Beherbungsunternehmen zu erhalten und dann die in Frage kommenden Betriebe einzeln zu befragen.
        Für das Gros der kleinen und mitteleren Hotels (speziell im Budget-Segment) macht es wirtschaftlich keinen Sinn eigene ‚Buchungsmaschinen‘ zu betreiben oder gute Online-Darstellungen zu pflegen (Mangel an Manpower & Know-How).


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