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28Aug/17

Sonntag, 27. August 2017

Autor: Walter Güldenberg

Wochenende

Schon vor 09:00 aufgewacht. Frühstück, wie immer, gemacht.

Kurz nach Mittag kam der 'Knecht' vorbei. Er hat mir geholfen ein festsitzendes Filter von einer PENTAX K1000 zu entfernen. Der Vorbesitzer hatte das Filter schräg, verkantet montiert. Mit nur zwei Händen (ohne Spezialwerkzeug) keine Chance. Doch mit vier Händen waren wir erfolgreich. Nun kann ich - bei Lust und Laune - die Linse der Kamera reinigen.

Wie geplant sind wir runter in die Stadt, zum Katschhof um das Centre Charlemagne zu besuchen. Selbst laufen war nur in sehr überschaubaren Maß möglich, denn meine Füße waren wieder mal dick, sehr dick. Auf dem Katschhof: die Hölle los, denn dort wurde das Weinfest gefeiert. Da hab ich erstmals gemerkt wie blöd es ist in einem Rolli zu sitzen, denn durch die tiefe Sitzposition hat man nur Ärsche vor dem Gesicht. Vor dem Centre Charlemagne auch jede Menge Menschen. Wie haben auf einen Besuch verzichtet und sind zum Elisenbrunnen gerollt. Im Elisengarten war eine Bühne aufgebaut und irgendwelche - mir gänzlich unbekannten - Sänger sagen bekannte Lieder, nicht gut aber umso lauter. Das Restaurant sehr gut gefüllt. Im Innenbereich haben wir noch Platz gefunden. Ein Weizenbier für den 'Knecht', ein Lager für mich. Zum Essen war es noch zu früh.

Dann wieder raus. Der 'Knecht' fing zu klagen an: ich bekomme Kopfschmerzen, immer wenn ich hungrig werde bekomme ich Kopfschmerzen, ich hab jetzt durch das Schieben wieder so viele Kalorien verbraucht ... (nun der 'Knecht' bringt gut 140KG auf die Waage, nein nicht Muskelmasse). Gut gehen wir was essen. Also zum Griechen am Hansemannplatz. Dort war Platz frei, aber, der 'Knecht' mag nicht auf normalen Stühlen sitzen - dort gibt diese geflochtenen Korbstühle, ich finde diese Stühle durchaus brauchbar und bequem- und es gibt zwei Bänke. Diese Bänke möchte er haben. Nachteil: ab ca. 30 Minuten reserviert. So schlug der 'Knecht' vor: lass uns in die Pontstraße gehen da sind viele Lokale. Also runter zum Kaiserplatz und mit der Linie 3 hoch zum Ponttor. Dann die Pontstraße runter - eine Zumutung, extrem unebene Pflastersteine. Wir sind in die Vielhermonie, auf anraten vom 'Knecht' eingekehrt. Es war kurz nach 16:00 und mir extrem zu früh für ein Abendessen. Nun ist mir klar weshalb der 'Knecht' nach dort wollte ... es handelt sich um ein Buffet-Restaurant 😉 Ich habe mich mit einer Kasse Milchkaffee verlustiert. Der 'Knecht' hat sich zwei üppig gefüllte Teller vom Büffet geholt. Er wurde schon leicht panisch als ein Kellner darauf hinwies das jetzt das Büffet geändert würde und es eine Runde Tapas geben würde. Nun Tapas kennt er nicht und wie war der Spruch mit dem Bauer ...? 😉

Danach zum Bushof und mit dem Bus zurück. Gegen 18:00 wieder der Heimat. Da der 'Knecht' vollkommen kaputt war - wir er mir sagte - und schnell zu Bett wollte ist es nach Hause gefahren.

Hab noch etwas gewerkelt und dann überkam mich auch diese kleine Müdigkeit. Aufs Bett gelegt, tief und fest eingeschlafen und Montag gegen 06:00 aufgewacht. Deshalb kommt der Bericht auch mit einen Tag Verspätung - 'Verzeitung'.

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