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20Jan/12

Januar 2012 als Kunde im Marienhospital Aachen – Gedanken

Autor: Walter Güldenberg

Januar 2012 als Kunde im Marienhospital Aachen - Gedanken

Ganz weit vorne auf der 'Gedanken-Liste' die Mädels und Jungs - die Damen und Herren - aus der Riege des Pflege- und Betreuungdienst, sowie vom Ärzte-Stab. Nochmals einen herzlichen Dank! Ich habe den Hospital-Alltag nun eine Woche 'hautnahe' erlebt und kann nur sagen, diese Leute machen einen 'Knochen-Job'.

Besonders wenn ich berücksichtige dass die Mehrzahl der zur betreuenden Menschen erheblich in der zweiten Hälfte ihrer Lebenszeit angekommen ist. Ich gehörte schon zu den 'Jungen', obwohl ich mich ganz sicher nicht als 'junger Hüpfer' ansehen würde. Klar bei den älteren Menschen sind mehr Wehwehchen, oftmals keinerlei Mobilität mehr und mache haben den eigenen Namen vergessen, brauchen Windeln. Ganz sicher keine leichte Aufgabe feinfühlig auf diese Menschen einzugehen.

Dann kommt für die Jungs und Mädels hinzu, nicht alle Stationen sind mit permanenter Sauerstoff-Versorgung ausgestattet, aber viele 'Kunden' benötigen Rund um die Uhr eine Sauerstoff-Versorgung. Da ist schon körperlicher Einsatz gefordert, denn die leeren Sauerstoffflaschen müssen erst einmal zum Depot gefahren werden und dort aus dem 'fahrbaren Untersatz' gewuchtet werden um dann eine volle Flasche in den 'fahrbaren Untersatz' zu wuchten. Und so eine Flasche deckt keine 24 Stunden ab ...

Ganz gewiss eine extra Belastung für die Mädels vom Nachtdienst die die Verantwortung für recht viele Menschen haben ... denn diese recht vielen Menschen brauchen recht viel Sauerstoff. Wenn ich es zutreffend verstanden habe denn sind noch 2 Stationen der Abteilung 'M' - auf jeden Fall M2 noch ohne permanente Sauerstoffversorgung in den einzelnen Zimmern.

Gibt wohl auch noch eine 'M'-Station die nur über Etagen-Duschen verfügt. M2, wo ich 'gewohnt' habe hatte schon in den Zimmern Duschen. Übrigens - sorry vergessen ein Foto zu machen - im Bad waren die 'Notruf-Knöpfe' noch mit nostalgisch anmutenden Piktogrammen - eine Ordensfrau - in der typischen Tracht - aus Krankenschwester - kenntlich gemacht. Hatte für mich eine besondere Art von Charme.

Und ja, es wäre gelogen wenn ich nicht sagen würde, ich habe mich wohl gefühlt und ebenso fühlte ich mich 'behütet' und bestens versorgt. Selbst wenn der Bau nicht neu ist, die Station schon in die Jahre gekommen ist, wenn Bedarf sein sollte, ich würde einen Aufenthalt dort jeder anderen Heilstätte in Aachen vorziehen. Denn die Herzlichkeit und Fürsorge der dort Tätigen ist einmalig.

OK, was die Küche angeht ... zwischen 'SOLL' und 'IST' hat es nicht einmal wirklich gepasst 😉

Und doch hat die nette Art der Mädels im 'Servier-Dienst' es rausgerissen!

 

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